**About me**


--Tagebuch-Like--

Göten Tag!

Es ist nicht mehr lange dann ist Heiligabend... und ich muss noch die Geschichte* für meine Eltern zu Ende schreiben und das Bild für meinen Bruder malen x_X''

Schaff ich schon~

Nun zu den mehr erfreulicheren Dingen:
Am 29.12 fahr ich zur J-Rock Invasion *______*
Dann seh ich Nao~~ >//<
Was mich erschreckt ist das es "Episode 1" ist... das heißt es gibt mehrere... und das heißt ich werde pleite... nyoah~ -___-

Jetzt dazu wieso ich solange nicht mehr geschrieben habe:
Aaalsoo~~ ich hatte viel um die Ohren und auch wenig Lust. Nun sind endlich Ferien, der dumme Matheprüfungshefter ist abgegeben und ich kann mich zurücklehnen! (Sogar mein Zimmer hab ich aufgeräumt xD)

*Geschichte: Ich glaube die schreib ich hier auch mal rein...
Letztes Jahr hatte ich meinen Eltern auch schon eine geschrieben. Die hatte auch mehr zu Weihnachten gepasst. Die die ich momentan schreibe ist eigentlich nur traurig xD' Aber naja...
Ich schreib die Alte mal rein ^____~

› Snow White ‹

Neyrah lag auf ihrem Bett und lauschte dem prasselnden Regen. Langsam stand sie auf, öffnete die 23. Kalendertür und aß die Schokolade. Sie seufzte. Es war nur noch ein Tag bis Heiligabend und es war nicht einmal kalt. Schon seit Jahren hatte es nicht mehr geschneit. Neyrah war 16 Jahre alt und hatte noch nie in ihrem Leben Schnee gesehen. Bald würde wieder Frühling werden, wieder keine weiße Weihnacht. Der größte Teil der Bevölkerung wusste nur von Erzählungen oder dem Fernsehen wie Schnee aussah.
Neyrah ging die Treppe hinab, trottete in die Küche und machte sich eine Tasse Glögg.
Für die meisten in ihrer Klasse war Weihnachten nur ein Vorwand um wieder an Geld zu kommen. Sie setzte sich ans Fenster und schloss die Augen.
Plötzlich rumpelte es. Schnell öffnete sie wieder die Augen und schaute sich im Zimmer um. Dort war nichts. Sie stand auf und ging vorsichtig durch das Haus um dem „rumpeln" auf die Schliche zu kommen. In der oberen Etage war auch noch alles wie vorher. Da fiel ihr ein das sie noch nicht in der Küche nachgesehen hatte. In der Küche angekommen blieb sie abrupt stehen. Vor ihr lag ein großer Mann in einem langen weißen Mantel. Er hatte ebenso langes Haar und bleiche Haut. Zögernd ging Neyrah zu ihm. ‚Was machte dieser Mann in unserer Küche? Wie kommt er hier überhaupt rein?’ dachte sie während sie sich zu ihm hinunter beugte und ihn schüttelte. „Hey? Können sich mich hören? Sagen Sie doch was!" redete sie auf den am bodenliegenden Mann ein. Aufeinmal zuckten seine Augenlider und Neyrah schaute in kristallblaue Augen. Er stand ohne ein Wort auf, betrachtete sich und ging. „Eh’...Hallo? Können Sie mir vielleicht verraten wer sie sind und was Sie in unserer Küche gesucht haben?" fragte Neyrah verwundert. Von der Küche aus konnte sie sehen wie er mit den Schultern zuckte. Sie seufzte. Bevor sie aufstand sah sie das die Fliesen, wo der Mann lag, nass waren. Es war eiskaltes Wasser. Nun stand sie auf um sich ein Tuch zunehmen und es wegzuwischen, doch als sie sich wieder umdrehte war das Wasser verschwunden. Kopfschüttelnd folgte sie dem Fremden ins Wohnzimmer. Bevor sie etwas sagen konnte wurde sie von dem Fremden umarmt. Mit großen Augen schaute sie ihn an. „Das macht man doch so hier, oder?" fragte er leise. „Was macht man so hier? In einer x-beliebigen Küche rumliegen und dann wildfremde Menschen umarmen? Nein das macht man hier nicht so!" antwortete sie forsch. „Oh...wo sind wir denn?" fragte er. Neyrah schüttelte wieder den Kopf und sagte dann: „In Merredin, Australien" antwortete sie knapp. „Wer sind Sie eigentlich?" füge sie noch hinzu. „Wie ich heiße?" wiederholte er. „Ich bin Snow White" sagte er und lächelte sie an. „Snow White?" sie zog eine Augenbraue hoch. „Willst du mich verarschen? Das ist doch kein Name..." Snow White schaute sie verwirrt an. „Das heißt doch Schneewittchen und du bist ein Mann. Wer nennt sein Kind denn nach einem Märchen? Naja, ist ja auch egal"
„Bei uns haben alle solche Namen" sagte er.
„Woher kommst du denn?" fragte sie. Er zeigte nach oben. „Ich komme von oben, aus den Wolken" sagte er dann. Neyrah schaute ihn misstrauisch an. ‚Ohje, wo ist der den entlaufen? Die weißen Männer suchen ihn wahrscheinlich schon’ dachte sie, erst dann fiel ihr auf das sie ganz nass war. Dann schaute sie zu ihn und merkte das sich unter ihm eine Pfütze bildete. „Na prima!" rief sie und schaute ihn angeekelt an. „Du hast doch nicht ernsthaft auf unseren Teppich...?" sie brach ab, als sie merkte das es wieder nur Wasser war. Das selbe wie in der Küche. „Sag mal das klingt jetzt vielleicht doof, aber schmilzt du?" fragte sie. „Mhm, das kann gut möglich sein, immerhin ist es hier sehr warm" antwortete er. ‚Ich träume... ja das muss es sein’ dachte sie und kniff die Augen
zusammen, als sie sie wieder öffnete stand Snow White immer noch vor ihr. Abermals seufzte sie. „Gut lass uns hinaus gehen, vielleicht ist es da nicht zu warm für dich" beschloss sie und zog ihn an der Hand raus. Er war eiskalt und als sie ihn wieder los ließ war ihre Hand nass. „Du scheinst wirklich zu schmelzen" sagte sie und staunte. „Ist es hier besser für dich?" fragte sie. Er schüttelte den Kopf und wies auf die neue Pfütze unter ihm. „Wir müssen einen kalten Ort finden! Bloß wo? Bis wir einen geeigneten Ort gefunden haben wirst du wohl geschmolzen sein..." sie schaute ihn traurig an. Aufeinmal fiel ihr etwa ein. „Komm mit!" rief sie zu Snow White und lief zur Bushaltestelle. „Wohin wollen wir?" fragte er und schaute sich neugierig um. „Zur Eishalle! Wenn du dich aufs Eis legst schmilzt du hoffentlich nicht mehr" sagte sie und schaute auf den Fahrplan. „Der Bus kommt gleich" sagte sie und schaute zu Snow White. Dieser nickte nur.
Im Bus fiel nichts außergewöhnliches vor, nur das Snow White einen nassen Sitz hinterließ. Doch vor der Eishalle brach Snow White plötzlich zusammen.
„Oh nein Snow White, was ist denn los?" rief Neyrah verzweifelt.
„Die Zeit reicht nicht aus...die Engel wollen es so" murmelte er.
„Engel? Was ist mit denen?" fragte sie.
„Sie waren zornig auf mich" sagte er knapp, stand vorsichtig auf und sprach: „Komm versuchen wir es dort drin noch einmal". Neyrah nickte und beide betraten die Eishalle.
In der Eishalle war es schon ein wenig kälter doch noch nicht kalt genug. Snow White wusste das er nicht mehr viel Zeit hatte und sprang einfach über die Absperrung. Neyrah zögerte erst, doch sprang sie dann auch. Sofort legte sich Snow White aufs kühle Eis. Doch es half nichts, er schmolz immer noch. Neyrah hockte sich zu ihm. „Warum schmilzt du denn immer noch, verdammt?!" fragte sie ihn verzweifelt.
„Weil es die Engel so wollen...aber danke das du es versucht hast" sagte er und lächelte.
„Was hast du denn gemacht, das sie dich so bestrafen?" Er schwieg. „Sind die Engel im Unrecht?" fragte sie weiter.
„Nein sind sie nicht... Weißt du ich habe die Aufgabe den Schnee zur Erde zubringen. Diesen Teil der Erde habe ich all die Jahre vernachlässigt... Die Engel hatten genug. Es wird einen Nachfolger geben, der hoffentlich fleißiger und nicht so nachlässig ist wie ich es war" erklärte er. „Das heißt es gab noch nie Schnee in Australien, weil du ihn einfach vergessen hast?" fragte sie fassungslos.
„Ja, ich habe ihn einfach vergessen..." Neyrah merkte wie ihre Hände nass wurden. Um Snow White hatte sich nun eine große Wasserpfütze angesammelt. Er sah dünner und gebrechlicher aus als vorher und Neyrah wusste das nun nicht mehr viel Zeit war.
„Werden wir uns wieder sehen?" fragte sie mit Tränen in den Augen.
„Ja, das verspreche ich dir" flüsterte er und lächelte sie an, dann löste er sich langsam auf.
„Auf Wiedersehen" sagte er noch kurz bevor er ganz verschwand.
Neyrah saß noch lange dort, obwohl sie ihn noch nicht lange gekannt hatte musste sie weinen.
Traurig verließ sie die Eishalle.
Plötzlich blieb sie stehen. Die ganze Stadt war schneeweiß! Es war sogar kalt. Vor Freude musste Neyrah wieder weinen. Endlich sah sie richtigen Schnee.

Auch wenn sie jemanden verlieren musste, waren es doch die schönsten Weihnachten ihres Lebens.

Das wars von mir~ Sayonara

23.12.07 12:23


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